Spitex-Kopf der Woche

Dr. Heinz Hänni, Domicil Bern AG

Heinz Hänni, Wirtschaftspreisträger

Heinz Hänni, eine treibende Kraft im Berner Gesundheitswesen, wurde jetzt mit dem Wirtschaftspreis der Sektion Bern des Handels- und Industrievereins (HIV) ausgezeichnet. Seine bemerkenswerte Leistung besteht darin, die Fusion von Domicil Bern und Spitex Bern voranzutreiben, wodurch ein Unternehmen mit 2200 Mitarbeitenden entstehen wird. Dieser Zusammenschluss unter gemeinnützigen Besitzergesellschaften erfolgt Anfang 2024.

Hänni hat 2004 die Geschäftsführung von Domicil Bern übernommen und von 2016 bis Mitte dieses Jahres den Verwaltungsrat präsidiert. Seine Erfahrung und sein Engagement sind massgeblich für den Erfolg dieser Fusion. Doch sein Einfluss beschränkt sich nicht hierauf. Von 2017 bis Mitte 2022 war er Verwaltungsratspräsident der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD), wo ebenfalls eine Fusion der Kliniken in Planung ist.

In seiner Laudatio betonte Giorgio Albisetti, Präsident der HIV-Sektion Bern, Hännis Beitrag: «Heinz Hänni hat im Gesundheitswesen den Fortschritt dort vorangetrieben, wo er nötig war, und gestoppt, wo er ungesund geworden wäre.» Diese Worte unterstreichen Hännis Rolle als Visionär und Wegbereiter im Berner Gesundheitswesen.

LinkedIn: Heinz Hänni

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Gordana Schmid

Gordana Schmid, Spitex-Unternehmerin

Gordana Schmid, eine entschlossene Visionärin, liess sich von Angehörigen pflegebedürftiger Personen inspirieren. Diese sehnten sich nach Pausen und gaben den Anstoss für ihre Idee: die Seniorentagesstätte „Uszyt“.  Sie stellt ihr Projekt jetzt im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit vor. Mit Zielstrebigkeit begann Schmid im Mai letzten Jahres, nach einer passenden Immobilie zu suchen, und fand sie im Juni an der Bergstrasse. Im August war der Kauf abgeschlossen.

Die Renovierung verschlang rund 400’000 Franken, doch die Investition in die dreigeschossige Einrichtung hat sich gelohnt. Die Räume wurden mit einladenden Feng-Shui-Farben gestaltet, und die Seniorentagesstätte bietet Platz für 15 Klienten und Betreuer. Zukünftige Pläne umfassen Gartenprojekte und eine rein pflanzliche Küche.

Schmid erwägt, Investoren anzuziehen, um das zukunftsweisende Projekt zu unterstützen, da die Nachfrage nach ambulanten Pflegediensten steigt.

LinkedIn: Gordana Schmid

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Anna Zopfi

Anna Zopfi, Teilnehmerin SwissSkill Championships

«Wir alle haben hart darauf hingearbeitet, und ich bin überglücklich, zu den besten 21 FaGe in der Schweiz zu gehören», sagt Anna Zopfi von Spitex Zürich, kurz nach ihrem Auftritt bei den SwissSkills Championships der FaGe. Die 19-jährige Zürcherin beschreibt den Wettkampf als anspruchsvoll und intensiv und erzählt, dass die Zeit wie im Flug verging. Nach dem Einsatz sei sie total erschöpft gewesen.

Anna Zopfi wurde nach ihrem Wettbewerb nicht nur von ihren Kolleginnen bei Spitex Zürich, sondern auch von ihrem Vater, ihrer Großmutter und ihrer Patentante herzlich empfangen. Obwohl sie es nicht ins Finale geschafft hat, nimmt sie das gelassen. «Ich liebe meinen Beruf von Herzen und werde weiterhin mein Bestes geben», sagt sie. Deshalb hat sie beschlossen, nach ihrer Lehre bei Spitex Zürich zu bleiben.

Neben Anna Zopfi waren auch Salome Näf, Spitex Appenzellerland, und Simona Ciancio, Spitex Stadt Luzern, an den SwissSkills.

LinkedIn: Anna Zopfi

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Christina Brunnschweiler

Christina Brunnschweiler (†)

Christina Maria Brunnschweiler verstarb am 24. August 2023, nach einem kurzen Ruhestand, geprägt von ihrer schweren Krankheit.

Christina Brunnschweiler war bis Ende 2022 Co-CEO der Spitex Zürich AG, die dem neu gegründeten gesamtstädtischen Verein Spitex Zürich angehörte. Ihre analytische Intelligenz, Innovationskraft und Hingabe prägten die Entwicklung der Spitex. Sie genoss hohes Ansehen bei Mitarbeitern, Partnern und Krankenversicherungen. Von 2010 bis 2020 war sie CEO von Spitex Zürich Limmat.

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Micheal Ganz

Michael Ganz, Präsident Spitex Verband Aargau

Michael Ganz (51) aus Aarau nahm am anspruchsvollen Ultra-Radrennen Transcontinental teil. Er erreichte Thessaloniki (Griechenland) nach zwei Wochen, fünf Reifenpannen, vier Stürzen und den Herausforderungen von 3600 Kilometern und 41’000 Höhenmetern. Das Transcontinental gilt als eines der härtesten europäischen Radrennen. Michael Ganz ist ehemaliger Stadtrat, Boiler-Club-Inhaber und Präsident vom Spitex Verband Aargau (vaka gesundheitsverband aargau) und der Spitex Aarau.Mit 51 Jahren gehörte Michael Ganz zu den älteren Teilnehmern, dennoch es war sein erstes Transcontinental. «Ich habe nur etwa einen Tag länger als Robin Gemperle gebraucht, der den zweiten Platz erreichte.» Michael Ganz fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 20 km/h.Michael Ganz‘ Ziel war das Erlebnis und das Durchkommen, nicht der Sieg. „Es war wirklich anspruchsvoll, darum habe ich deutlich mehr Pausen gemacht. Ich wollte nicht um den Sieg kämpfen», sagt er.

LinkedIn: Michael Ganz

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