Spitex-Kopf der Woche

Thomas Weber

Thomas Weber, ehemaliger Regierungsrat

Die Delegierten des Spitex-Verbandes Baselland (SVBL) haben an ihrer Versammlung den ehemaligen Regierungsrat Thomas Weber zum neuen Präsidenten des Spitexverbands Baselland gewählt. Er tritt die Nachfolge von Sabine Eglin Buser an. Sie hat sich nach achtjährigem Wirken an der Delegiertenversammlung des Verbandes verabschiedet wurde.

Thomas Weber blickt auf eine zehnjährige Regierungstätigkeit im Kanton Basel-Landschaft zurück. Der im letzten Sommer als Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) zurückgetretene Oberbaselbieter aus Buus ist aufgrund seiner langjährigen Regierungstätigkeit mit den verschiedenen Aufgabenfeldern und aktuellen Herausforderungen der Spitex bestens vertraut.

LinkedIn: Thomas Weber

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Natalie Rickli

Natalie Rickli, Regierungspräsidentin

Natalie Rickli, Regierungspräsidentin des Kantons Zürich und Vorsteherin der Gesundheitsdirektion, hat am Tag der Pflege die Spitex Bachtel besucht. Die Regierungsrätin zeigte sich bei ihrer Visite und dem Einsatz bei Kundinnen und Kunden sehr beeindruckt. Sie gewann einen Einblick in die Arbeit des Spitex-Personals und diskutierte im Rahmen eines Austausches mit Mitarbeitenden den sinnstiftenden Berufsalltag.

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Patrick Haessig

Patrick Hässig, Nationalrat

Der im letzten Herbst neu gewählte GLP-Nationalrat Patrick Hässig verstärkt den Vorstand des Spitex Verbandes Kanton Zürich. An der Mitgliederversammlung wurde er einstimmig gewählt. Patrick Hässig ist Pflegefachmann. Seine politischer Weg führte über den Gemeinderat der Stadt Zürich und den Zürcher Kantonsrat.

Patrick Hässig bezeichnet sich als die Stimme der Pflege in Bern. Vor Weihnachten 2023 reichte er bereits den ersten Vorstoss ein mit dem Titel: Ungleichbehandlung bei der autonomen Leistungserbringung in der Pflege. Wird bereits die 1. Etappe der Pflegeinitiative nicht ernst genommen?

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Christa Lanzicher

Christa Lanzicher, Geschäftsführerin

Nach 31 Jahren Engagement für die Spitex tritt Christa Lanzicher, die erste und bisher einzige Geschäftsführerin vom Spitex Verband Thurgau, in den Ruhestand. Ihre Amtszeit war geprägt von bedeutenden Entwicklungen wie der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes mit kantonalen Tarifverträgen, der Neugestaltung der Pflegefinanzierung mit Finanzierung der Spitex sowie von Strukturbereinigungen: Anfänglich waren es über 50 Spitex-Organisationen, heute sind es noch 14.

Was ist ihr besonders gut gelungen? «Für mich eine Art Vermächtnis ist die Fachstelle Spitex-Entwicklung. Wir konnten unsere Mitglieder von einer Zusatzfinanzierung überzeugen und eine entsprechende Stelle aufbauen. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie richtig, wichtig und notwendig es ist, hier ein Zeichen zu setzen», sagt Christa Lanzicher. Der Aufbau dieser Stelle sei noch nicht abgeschlossen.

«Ich hatte Glück: Unser Team auf der Geschäftsstelle war über all die Jahre sehr stabil. Das Verhältnis zu den Mitarbeitenden wie auch zu den Mitgliedern war stets konstruktiv und eng.» Darauf kann ihre Nachfolgerin, Angela Honegger aufbauen. «Sie übernimmt verschiedene ‘Baustellen’: Wir leben in einer Zeit des Umbruchs.» Doch Geschäftsstelle und Verband sind gut aufgestellt für die Zukunft.

Was wünscht sie der Spitex? «Dass die Spitex sich selbstbewusst den kommenden Herausforderungen stellt und sich als massgebende ambulante Grundversorgerin positioniert.» Die Komplexität der Spitex-Branche werde unterschätzt. «Ich hoffe auf die Einsicht, dass nur eine gemeinsame Stimme und ein gemeinsamer Auftritt die Anliegen der Spitex gegenüber den übrigen Leistungserbringenden stärken kann.» Und von der Politik? «Rahmenbedingungen für die NPO-Spitex, damit sie ihre wichtigen Aufgaben im Interesse der vulnerablen Bevölkerung auch genügend finanziert erbringen kann.»

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Alessia Schrepfer

Alessia Schrepfer, Unternehmerin

«Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Mut für Neues, ihrer Kreativität und ihrem klaren Kompass ist sie ist eine Inspiration für alle Frauen in der Wirtschaft. Sie vereint viele Rollen in einer Person: Pionierin, Visionärin, Innovatorin und Unternehmerin – damit hat sie die Jury überzeugt.» So würdigt die Jury des Women Award des Swiss Economic Forum die Leistung von Alessia Schrepfer, der Gründerin von WeNurse an der Preisverleihung. WeNurse wurde 2022 im Kanton Thurgau lanciert und ist ein Freelance-Pool für Gesundheits-Personal, insbesondere im Langzeitpflege- und Spitex-Bereich. Das heisst: Heime, Organisationen und Spitäler können über WeNurse Personal interimistisch oder projektbezogen engagieren. Das Spezielle daran ist, dass das Unternehmen zugleich im Mehrheitsbesitz der Angestellten ist. Die Pflegefachleute sind auch Mitunternehmerinnen und -unternehmer. «Ich möchte alle innovativen Pflegenden ermutigen: Geht es einfach an», so Gewinnerin Alessia Schrepfer.

LinkedIn: Alessia Schrepfer

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