Spitex-Kopf der Woche

Julia Niederberger

Julia Niederberger, angehende Fachfrau Gesundheit, Spitex Nidwalden

Julia Niederberger, 17, ist angehende Fachfrau Gesundheit bei der Spitex Nidwalden und steht im zweiten Jahr ihrer Ausbildung. Sie ist ein Lichtblick in der Branche. Laut einem Bericht braucht die Zentralschweiz von 2019 bis 2029 insgesamt rund 14’000 zusätzliche Pflege- und Betreuungsfachkräfte. Für Julia Niederberger stand immer fest, dass sie in die Pflege gehöre. «Schon als Kind imponierten mir Krankenschwestern», sagt sie. Julia Niederberger entschied sich wegen der Selbstständigkeit für die Spitex. Schon nach einem halben Jahr geht sie alleine zu den Kundinnen und Kunden nach Hause.

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Florence Nightingale

Florence Nightingale, Pflegepionierin

Florence Nightingale gilt als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege. Darum gedenken die Pflegenden jährlich ihrer. Und feiern den 12. Mai – den Geburtstag der Pionierin – als «Tag der Pflege». Florence Nightingale war eine britische Krankenschwester und Impulsgeberin für eine neues Sanitätswesen und der Gesundheitsfürsorge in Grossbritannien und Britisch-Indien. Sie vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte. Sie verfasste Schriften zur Krankenpflege, die heute als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten.

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Prof. Dr. Franziska Zúñiga

Franziska Zúñiga, Studienleiterin Universität Basel

Prof. Dr. Franziska Zúñiga, Professorin an der Medizinische Fakultät der Universität Basel, hat die Studie «SPOTnat Spitex Koordination und Qualität» geleitet. Die Studie gibt erste, nationale Einblicke in die Versorgungsqualität und deren Einflussfaktoren in der Schweizer Spitex-Welt. Die Ergebnisse können Politik und Spitex-Verantwortliche in der Weiterentwicklung der Versorgungsqualität unterstützen.

Insgesamt erbringt die Spitex-Organisationen eine sehr gute Pflegequalität. Das meinen sowohl Kundinnen und Kunden wie auch Mitarbeitende. Doch der der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen innerhalb und ausserhalb der Spitex kommt zu kurz. Der interprofessionelle Austausch basiere oft auf freiwilliger Basis, ohne finanzielle Abdeckung. Gemäss Studie gibt es eine Verbindung zur Pflegeinitiative: Eine unterstützende Arbeitsumgebung sei zentral, um die Leute im Beruf zu halten. «Hier müssen wir ansetzen, damit auch in Zukunft genügend Spitex-Personal vorhanden ist», sagt Franziska Zúñiga.

LinkedIn Franziska Zúñiga

Download Studie

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Alessia Schrepfer

Alessia Schrepfer, Co-Founder WeNurse

Alessia Schrepfer ist Mitgründerin von WeNurse, dem nach eigenen Angaben «ersten Freelancer-Pool im Gesundheitswesen im Besitz der Mitarbeitenden». Die Organisation sucht Pflegeexpertinnen und -experten, diplomiertes Pflegepersonal sowie Fachangestellte Gesundheit, die Arbeitserfahrungen von der Spitex, Spitälern, der Langzeitpflege und Psychiatrien mitbringen. Wer bei WeNurse arbeitet, erhält Aktien und ist damit Mitbesitzerin oder -besitzer der Firma. Die Mehrheit der Aktien gehöre den «Nurses» schreibt die Organisation. Warum hat Alessia Schrepfer WeNurse mitgegründet? «Meine tägliche Motivation ist der Status quo unseres Gesundheitswesens. Milde ausgedrückt: es ist chronisch krank. Aber es gibt Heilungschancen!»

LinkedIn: Alessia Schrepfer

Bild: Cathy Frick

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Alona Kotsubenko

Alona Kotsubenko, Praktikantin Spitex St.Gallen

Alona Kotsubenko ist seit einem Monat Praktikantin bei der Spitex St.Gallen. Die 19-jährige Ukrainerin studierte in ihrer Heimat Jura. Seit einem Jahr ist sie in der Schweiz. Um fünf Uhr früh stehe sie auf und leistet morgens mehrere Einsätze für die Spitex. Am Nachmittag besucht sie den Deutschkurs, online setzt sie ihr Jura-Studium fort, das sie in der Heimat begonnen hat. Intensiv sei das. Vielleicht sei ihr Leben gerade etwas schwierig, meint sie. Dafür werde sie es später leichter haben. Sie vermisse ihr Land und ihren Vater, der zurückgeblieben sei.Bild: Michel Canonica

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Elisabeth Kohler-von Siebenthal begleitet seit über vier Jahrzehnten Menschen mit chronischen Wunden – und weiss, dass Heilung weit über Verbandsmaterial und Leitlinien hinausgeht. Im häuslichen Umfeld der Klientinnen und Klienten wird Pflege zur Beziehungsarbeit, zur Detektivarbeit und manchmal auch zur Grenzerfahrung.

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