Spitex-Kopf der Woche

Claudia Schade-Meier

Claudia Schade-Meier, Geschäftsführerin Spitex Verband Kanton Zürich

Claudia Schade-Meier, Geschäftsführerin Spitex Verband Kanton Zürich, begrüsste die Gäste zur ersten „Spitex Night“ anlässlich des Allianz Openair Cinemas. Der Anlass sei ein Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeitenden der Spitex. Ermöglicht wurde die Veranstaltung dank des Sponsorings von Allianz Suisse und der Zürcher Kantonalbank.

LinkedIn: Claudia Schade

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Rachel Jenkins

Rachel Jenkins, Pflegeexpertin

Rachel Jenkins, Pflegeexpertin APN bei Spitex Zürich, ist ein Gesicht der neuen Kampagne für das Elektronische Patientendossier EPD. Sie betont den Wert des Informationsaustauschs zwischen Patienten und Fachpersonen für ein sicheres Gesundheitssystem. Der Zugriff auf aktuelle Daten wie Diagnosen und Medikationen ist für sie essenziell. Das EPD vereinfacht den Prozess und gibt Zeit für die Betreuung. Rachel weiß um die Herausforderungen der Digitalisierung für Patienten und betont die Notwendigkeit eines einfachen und sicheren EPD-Zugangs. Trotz Hürden ist sie zuversichtlich, dass das EPD sich durchsetzen wird. Ihre Expertise und Überzeugung stärken das Vertrauen in diese innovative Technologie und ihre positive Wirkung auf das Gesundheitssystem. Als EPD-Botschafterin ist Rachel Jenkins eine entscheidende Stimme für eine erfolgreiche Umsetzung.

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Walter Wyrsch

Walter Wyrsch, ehemaliger Geschäftsführer

Walter Wyrsch, ein Spitex-Urgestein, ist seit seiner Pensionierung Ende Juni entschlossen, nichts mehr über die Spitex zu sagen. Er war über 10 Jahre Geschäftsführer der Spitex Nidwalden und begann 1982 als drittes Mitglied dort. Seine Begeisterung für die Pflege entstand durch die Pflege seines gehbehinderten Großvaters. Wyrsch kennt die Gemeindekrankenschwestern aus seiner Jugend, die damals Wöchnerinnen unterstützten. Die Ausbildung zur Gemeindekrankenschwester erfolgte im Kloster, während die älteste Pflegeschule der Schweiz, die Sarner Schule, 1903 gegründet wurde. Die Uneinheitlichkeit der Spitex beunruhigt Wyrsch, da sie von Organisationen mit und ohne Leistungsvereinbarung, Selbstständigen und Pflegenden Angehörigen geprägt ist.

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Caroline Dahl

Elena Meyer, Pflegefachfrau HF

Elena Meyer, dipl. Pflegefachfrau HF, arbeitet seit sieben Jahren bei Spitex Region Brugg. Für sie ist die Arbeit im Spital undenkbar. «Das Unterwegssein gibt mir ein viel freieres Arbeitsgefühl», sagt sie. Sie pflegt und betreut Klienten im privaten Umfeld. Ihr zentraler Verantwortungsbereich umfasst fachgerechte Hilfe und Pflege zu Hause, inklusive Körperpflege, Wundversorgung, Psychiatrie und Palliative Pflege. Ihre Anwesenheit wird sehr geschätzt und gibt Sicherheit. Elena Meyer besucht täglich acht bis fünfzehn Kundinnen und Kunden in Brugg, Hausen, Windisch und kennt ihre Vorlieben und Eigenheiten. Für Alleinstehende ist sie ein Lichtblick im Alltag.

Bild: Caroline Dahl

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Lorena Lago

Lorena Lago, Spitex-Unternehmerin

Lorena Lago, eine ehemalige Pflegefachfrau, baut in St. Gallen eine private Spitex auf, die pflegenden Angehörigen einen Lohn zahlt. Das von der Organisation Asfam angebotene Modell richtet sich an Personen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen. Lorena Lago möchte diesen Angehörigen sowohl beratend als auch finanziell unter die Arme greifen. Sie besucht die pflegenden Angehörigen zu Hause, schließt mit ihnen einen Arbeitsvertrag ab und bezahlt ihnen einen Stundenlohn von 34,30 Franken. Die Vergütung umfasst hauptsächlich Grundpflegeleistungen wie Essen, Trinken, Waschen und Ankleiden. Lorena Lago bietet den pflegenden Angehörigen auch fachliche Unterstützung, Coachings und ein Austauschforum an. Das Angebot von Lorena Lago ist Teil einer wachsenden Zahl von Spitex-Organisationen, die sich auf die Unterstützung pflegender Angehöriger spezialisieren.

LinkedIn: Lorena Lago

Bild: Benjamin Manser

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