Serge Wilhelm
Serge Wilhelm übernimmt im Juli die operative Leitung der Spitex Kanton Zug. Der 47-Jährige folgt auf Carina Brüngger, die im August die Geschäftsleitung von Pro Senectute Zug übernehmen wird.
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Serge Wilhelm übernimmt im Juli die operative Leitung der Spitex Kanton Zug. Der 47-Jährige folgt auf Carina Brüngger, die im August die Geschäftsleitung von Pro Senectute Zug übernehmen wird.
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Seit Oktober 2025 leitet Judith Liechti die Spitex Bern als Geschäftsführerin. Sie ist zudem Leiterin Dienste und stv. Geschäftsführerin der Concara Services AG.
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Andreas Raschle, bisheriger Co-Geschäftsführer, übernimmt per sofort die Gesamtleitung der Spitex St.Gallen AG. Die bisherige Führungsstruktur mit zwei Co-Geschäftsführenden wird aufgehoben. Der Verwaltungsrat entschieden, sich von der bisherigen Co-Geschäftsführerin Esther Koller zu trennen und dankt ihr für die geleistete Aufbauarbeit.
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Politisch trennen sie Welten, in der Sache ziehen sie am gleichen Strick: Richard Aschberger (SVP) und Hardy Jäggi (SP) führen seit einem halben Jahr den Spitex Verband Kanton Solothurn SVKS im Co-Präsidium. Entstanden ist die Konstellation aus der Not – und sie funktioniert.
Jäggi war bereits Vizepräsident, wollte das Präsidium aber nicht alleine übernehmen. «Sonst hätte es geheissen: Der Spitexverband ist links», sagt der SP-Kantonsrat. Weil sich keine Nachfolge fand, fragte er Aschberger an. «Ein politisches Gleichgewicht war mir wichtig.» Der SVP-Kantonsrat und Spitex-Präsident von Grenchen sagte zu.
Die Zusammenarbeit sei pragmatisch und effizient, betonen beide. «Wir arbeiten digital, haben kurze Wege und ein hohes Tempo», sagt Aschberger. Das Co-Präsidium habe neue Kanäle geöffnet, etwa in den Tarifverhandlungen mit den Gemeinden. «Dass wir politisch unterschiedlich sind, hilft sogar», ergänzt Jäggi.
Im Zentrum steht die Finanzierung. Die Tarife basieren auf zwei Jahre alten Kosten, Teuerung und Lohnerhöhungen werden verspätet abgegolten. «Das ist ein Systemfehler», sagt Aschberger. Viele Spitexorganisationen könnten diese Vorfinanzierung nicht mehr leisten. Zwar gelang zuletzt eine Tariferhöhung, doch das Grundproblem bleibt.
Beide sehen strukturellen Handlungsbedarf. Jäggi fordert grössere Versorgungsregionen: «Kleine Spitexorganisationen können gewisse Leistungen nicht kostendeckend anbieten.» Aschberger rechnet mittelfristig mit Fusionen – auch wenn diese emotional seien.
Verschärft wird die Lage durch den Fachkräftemangel. «Wir haben einen Arbeitnehmermarkt», sagt Aschberger. Abwerbungen und steigende Lohnforderungen treiben die Kosten. Jäggi fordert mehr Zusammenarbeit zwischen Spitex, Heimen, Gemeinden und Spitälern sowie eine konsequentere Ausbildung. «Sonst läuft uns das System davon.»
Trotz politischer Gegensätze sind sich beide einig: Abwarten ist keine Option mehr. Der Leidensdruck steigt – bei den Gemeinden ebenso wie bei der Spitex.
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Die Spitex Zürichsee beendet ihre Übergangsphase in der operativen Führung: Gregor Gafner übernimmt per Anfang Januar 2026 die Geschäftsführung der Organisation.
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