Die Spitex Obwalden hat mit Lisbeth Berchtold-Durrer eine neue Geschäftsführerin. Seit November 2024 hat sie die Organisation bereits ad interim geleitet. Davor war sie zudem im Vorstand tätig, dieses Amt hat sie abgegeben.
«Der Kontakt zu unseren Klientinnen und Klienten macht mir grosse Freude», erzählt Abdullah Azizi, der mit seinen 18 Jahren voller Begeisterung bei der Spitex Magden Olsberg Maisprach als FaGe-Lernender arbeitet. «Wir unterstützen meist ältere Menschen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Wenn sie glücklich sind, gibt mir das neue Motivation.»
Als unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender (UMA) kam Abdullah 2022 aus Afghanistan in die Schweiz. Der Traum, im Pflegebereich zu arbeiten, motivierte ihn, Deutsch zu lernen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. «Ich möchte irgendwann auch Schweizerdeutsch fliessend sprechen», betont er.
Seine Familie lebt weiterhin in Afghanistan, und der Kontakt über WhatsApp ist für ihn besonders wichtig. Die Trennung fällt ihm schwer, doch Abdullah ist dankbar für die Chancen, die ihm die Schweiz bietet. Mit seinem Lebensmotto «Ich gebe mein Bestes und erwarte von niemandem etwas» möchte er ein Vorbild für andere junge Menschen sein.
Abdullah lebt in Magden und verfolgt neben seiner Ausbildung ehrgeizige Ziele – etwa den Führerschein, den er vielleicht sogar an seinem 19. Geburtstag erlangt. Sein Engagement zeigt, dass Integration und Solidarität Hand in Hand gehen können.
Der Vorstand des Spitex Verbands Basellandschaft (SVBL) hat Gabriele Marty zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Sie löst Urs Roth Ende Juni 2025 ab, der sieben Jahre lang als Geschäftsführer des SVBL wirkte.
Der Biologe, Berater und Coach Giuseppe Cassata übernimmt im April 2025 übernimmt die Geschäftsführung vom «Lindenhof». Er übernimmt von Ralph Bürge, der in Pension geht. Die Organisation war schweizweit bekannt geworden, als die Gemeinde Aarburg Spitex-Leistungen öffentlich ausschrieb und der «Lindenhof» den Zuschlag bekam.
Mit der Reform zur einheitlichen Finanzierung der Leistungen sollen alle Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) nach demselben Verteilschlüssel finanziert werden – egal ob sie ambulant, stationär oder im Pflegeheim erbracht werden. Das Schweizer Stimmvolk hat diesem Vorhaben am 24. November mit 53.3 Prozent zugestimmt. «Ich glaube, die Menschen haben gemerkt, dass wir eine Reform im Gesundheitswesen brauchen. So wie es läuft, möchte man es nicht mehr», sagt Patrick Hässig, GLP-Nationalrat und Mitglied vom Vorstand des Spitex Verbands Kanton Zürich. Die Leute wollten die Fehlanreize beseitigen und einen nationalen, kostendeckenden Tarif für die Pflege, um den Anstieg der Krankenkassenprämien zu dämpfen. Nationalrätin Regine Sauter (ZH/FDP) spricht von einem Meilenstein.