Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus.

Der Vergleichsdienst Comparis lanciert im Herbst den Spitex- und Betreuungsvergleich. «Wir wollen mithelfen, dass Patienten und Angehörige das für sie passende Pflege- und Betreuungsangebot leichter finden», sagt Fabia Rothenfluh, Head of Health bei Comparis. «Hier gibt es einen grossen Bedarf.»

Fabia Rothenfluh, Head of Health bei Comparis

Der Spitex- und Betreuungsvergleich ist eine online-Plattform. Wer eine Pflege- oder Betreuungsleistung sucht, gibt die Postleitzahl ein und kann danach nach gewünschten Leistungen filtern. Die Resultate zeigen eine einheitliche Übersicht über die verfügbaren Angebote. «Heute muss man Informationen oft mühsam auf unterschiedlichen Websites selber zusammensuchen.»

Das Comparis-Angebot lässt auch Bewertungen zu. «Für Kunden und Angehörige gibt es die Möglichkeit, die genutzten Dienstleistungen zu bewerten und damit die Qualität transparenter zu machen», sagt Fabia Rothefluh. Ziel sei eine möglichst umfassende Information. «Tests mit möglichen Nutzern des Spitex- und Betreuungsvergleichs haben gezeigt, dass es auch bei den Begrifflichkeiten Unsicherheiten gibt.» So sei nicht allen klar, wie sich die Angebote «Pflege», «Betreuung» oder «Hilfe im Alltag» unterscheiden würden. «Hier werden wir auch eine Aufklärungsfunktion übernehmen.»

Der Nutzen für Spitex-Organisationen ist die Möglichkeit, neue Kunden zu finden, durch positive Rückmeldungen von Patienten und Angehörigen auf sich aufmerksam zu machen und Informationen zu erhalten, wo sie ihre Dienstleistungen noch verbessern können. Eine Begleitgruppe aus der Branche und die beiden Verbände Spitex Schweiz und ASPS haben die Entwicklung der neuen Comparis-Dienstleistung begleitet.