Mit der neuen Website informiert Spitex Zürich modern und intuitiv über ihr umfassendes Leistungsangebot. Und schafft einen digitalen Ankerpunkt für eine zeitgemässe Kommunikation. Der Grundsatz «mobile first» wurde konsequent umgesetzt. Es profitieren potenzielle sowie bestehende Kundinnen und Kunden, Zuweisende und an der Spitex interessierte Personen.

von Raphaela Botti, Co-Projektleiterin Spitex Zürich Limmat, und Martin Radtke, Co-Projektleiter Spitex Zürich Sihl

Wer spitex-zuerich.ch aufruft, sieht auf den ersten Blick fünf markante Felder. Über diese Buttons verschaffen sich die Userinnen und User Zugang zu Informationen für Kundinnen und Kunden, Zuweisende, Interessierte, Angehörige oder Jobsuchende. Diese Nutzerführung bereits auf der Homepage, also auf der ersten Seite des digitalen Auftritts, ist wichtig. Denn die verschiedenen Personengruppen haben ganz unterschiedliche Informationsbedürfnisse. So steigt man je nach Klick in unterschiedliche Inhalte der Website ein.

Kundinnen und Kunden in Entwicklung einbezogen

Die Nutzerführung und damit die Navigationsstruktur wurde in mehreren Schritten entwickelt. Dazu wurden Kundinnen und Kunden befragt, die Ergebnisse verdichtet und den Kundinnen und Kunden erneut in Form von Testaufgaben nochmals unterbreitet. Die Denkweise der Kundinnen und Kunden hat sich in einzelnen Punkten markant von der internen Sichtweise unterschieden. Eigentlich eine Binsenwahrheit. Doch sie hat intern für einige Diskussionen gesorgt.

«Mobile first» konsequent umgesetzt

Auch ältere Menschen nutzen Internet und Smartphone immer häufiger. Zudem sind bei der Auswahl einer Spitex-Organisation oder bei der spezifischen Informationsbeschaffung oft auch Angehörige involviert. Vor diesem Hintergrund hat sich Spitex Zürich entschieden, bei der neuen Website konsequent den Grundsatz «mobile first» zu verfolgen. «Mobile first» meint, dass die Website so entwickelt wird, dass sie auf einem Smartphone optimal funktioniert. Die Adaptionen auf Tablets und auf den Desktop erfolgen erst danach. «Mobile first» birgt einige besondere Herausforderungen: Die Navigationsknöpfe müssen auf den kleinen Bildschirmen so gross wie möglich sein, damit sie gut gelesen werden können. Dies bedingt, dass die Begriffe kurz und knapp sind. Wäre mancherorts der Begriff «Unterstützung» vielleicht präziser, heisst er nun «Hilfe», weil er kürzer ist.

Die passende Spitex-Unterstützung finden

Über die Funktion «Standorte» können Interessierte den Strassennamen und die Hausnummer eingeben, wo die Spitex-Dienstleistung erbracht werden soll. Die Suche listet im Anschluss die jeweils zuständige Spitex-Stelle auf, die im entsprechenden geografischen Raum zuständig ist. Die Ergebnisse werden einer sogenannten Quartierseite mit einem markanten, fürs Quartier typischen Bild präsentiert. Damit werden Quartier- und Kundennähe gestärkt.

Stärkung der digitalen Kommunikation

Vor rund einem Jahr hat Spitex Zürich begonnen, sich verstärkt auf verschiedenen Social-Media-Plattformen zu engagieren. Die Zahlen der Follower steigt seither Monat für Monat. Mit der neuen Website folgt nun die Verschränkung: Die Posts auf den Social-Media-Kanälen können leicht abgerufen werden. Die Website wird wieder zum digitalen Leitkanal. Unter den Funktionen «Einblicke» und «Expertise» werden fortan wöchentlich kurze, aktuelle Informationen gepostet, die dann über die geeigneten Social-Media-Kanäle verteilt werden. Der im Aufbau begriffene Ratgeber will weiter wichtige Alltagstipps für Kundinnen und Kunden sowie deren Angehörige anbieten. Natürlich sind auch diese Inhalte teilbar. So kann Spitex Zürich die Präsenz im digitalen Raum mit unterschiedlichen, teilweise hochwertigen, teilweise unterhaltsamen Inhalten weiter steigern und einen Beitrag ans positive Image leisten.


Spitex Zürich

Die Spitex-Organisationen Spitex Zürich Limmat, Spitex Zürich Sihl und Spitex Zürich SAW treten gemeinsam als «Spitex Zürich» auf. Alle Organisationen haben einen Leistungsauftrag von der Stadt Zürich. Insgesamt beschäftigt Spitex Zürich 1600 Mitarbeitende und versorgt jährlich rund 10’000 Kundinnen und Kunden.


Externe Projektbegleitung

Die Agentur UFirst Group hat die neue Website von Spitex Zürich extern begleitet.


Raphaela Botti

Co-Projektleiterin, verfügt über einen Bachelor in Unternehmenskommunikation (ZHAW) und hat im Oktober 2020 bei Spitex Zürich Limmat gestartet. Seit einigen Jahren ist sie zudem auch als selbständige Kommunikationsberaterin und Führungscoach unterwegs. Bis 2018 arbeitete sie während sieben Jahren in der Unternehmenskommunikation des Migros-Genossenschafts-Bundes.


Martin Radtke

Co-Projektleiter, verfügt über einen Abschluss als Executive Master of Science in Communications Management der Universität Lugano sowie einen MAS Corporate Writing & Publishing der ZHAW und arbeitet seit Februar 2020 bei Spitex Zürich Sihl. Daneben berät er als selbstständiger Kommunikationsberater Institutionen und Spitex-Organisation. Zudem ist er Partner der Spitex-Drehscheibe und Mitorganisator der Fachveranstaltung Zukunft: Spitex.