Über fünf Jahre lang hat Martin Radtke den Spitex-Report aufgebaut. Nun geht der Spitex-Report in der Spitex-Drehscheibe auf. Und das Management wird mit Heinz M. Schwyter verbreitert. Was sind die Hintergründe? «Der Spitex-Report ist bereit für den nächsten Entwicklungsschritt. Er heisst Spitex-Drehscheibe», so Martin Radtke.

Heinz M. Schwyter hat Martin Radtke interviewt.

Martin Radtke, Gründer und Herausgeber Spitex-Report

Warum wird der Spitex-Report Teil der Spitex-Drehscheibe?
Der Spitex-Report ist vor über fünf Jahren entstanden. Er hatte und hat das Ziel, Spitex-Top-Kader über die Spitex-Welt aus einer unabhängigen Sicht zu informieren. In schöner Regelmässigkeit hat sich der Spitex-Report alle 18 Monate weiterentwickelt. Inzwischen ist das Angebot gut etabliert, doch es stösst an seine Grenzen. Noch zu häufig entstehen die Inhalte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden und am Wochenende. Im Sommer 2019 habe ich einen weiteren Schritt zu Neupositionierung eingeleitet: Den Spitex-Report gibt es seither nur noch als digitale Plattform. Jetzt ist der Spitex-Report bereit für den nächsten Entwicklungsschritt. Dieser heisst Spitex-Drehscheibe.

Breitere Basis bedeutet neue Ideen

Was bedeutet die Spitex-Report-Neuausrichtung?
Die Kernwerte bleiben: Spitex-Top-Kadern und Interessierte sollen einen Überblick über interessante Aspekte von anderen Spitex-Organisationen oder relevanten Themen der Branche lesen. Und sich später nachschlagen können. Augenfällig an der Neuausrichtung ist sicher der neue visuelle Auftritt. Mit Heinz M. Schwyter ist nun eine weitere Person an Bord. Diese breitere Basis bedeutet auch neue Ideen, ein anderes Vorgehen, unterschiedliche Sichtweisen. Insgesamt ist es eine neue Auseinandersetzung mit den Themenfeldern «Spitex» und «digitale Kommunikation». Das macht Spass und bekommt auch seinen Platz in den einzelnen Ausgaben und im gesamten Angebot.

Wie sind die neue Spitex-Drehscheibe und die Fachtagung «Zukunft: Spitex» miteinander verknüpft?
Inhaltlich richten sich beide Formate an Spitex-Top-Kader, personell arbeite ich bei beiden Formaten aktiv mit. Der Spitex-Report wird weiterhin Medienpartner bei der Fachtagung «Zukunft: Spitex» bleiben. Weitere Verknüpfungen gibt es nicht.

Was schätzt Du an mir?
Mit Deinem Hintergrund als ehemaliger Geschäftsführer der Spitex Mittleres Tösstal weisst Du genau, was Spitex-Organisationen brauchen. Durch Deinen Werdegang zunächst bei homegate.ch und später mit Deinem Unternehmen Schwyter Digital AG hast Du viel Erfahrung und ein ausgesprochenes Flair für digitale Plattformen entwickelt. Und damit auch für digitale Kommunikation. Aber Deine wahren Vorzüge sind Dein Garten und Dein stets vorzüglich und mit viel Liebe zubereiteter Espresso! Schwarz, ohne Milch. Dein Espresso ist mir schon positiv aufgefallen, als wir uns zum ersten Mal begegneten: Natürlich bei einem Interview für den Spitex-Report.